ZITATE

Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.
(Theodor Heuss)


Wenn du mit Tieren sprichts, werden sie mit dir sprechen, und ihr werdet euch kennenlernen. Wenn du nicht mit ihnen sprichst, dann werdet ihr euch nie kennenlernen. Was du nicht kennst, wirst du fürchten. Was du fürchtest, zerstörst du. 
(Häuptling Dan George)



 

 


Tausende Menschen, die sagen, dass sie Tiere lieben, setzen sich ein- oder zweimal pro Tag hin und genießen das Fleisch von Geschöpfen, denen alles geraubt wurde, was ihr Leben lebenswert gemacht hätte - und die das furchtbare Leiden und den Terror der Schlachthöfe ertragen musste. 
(Jane Goodall)

 



Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters. Nicht die des Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht!
(Onondaga)


 

Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
(Christian Morgenstern)


Ein einzelnes Tier zu retten, verändert nicht die Welt. Doch die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.
(Verfasser unbekannt)



Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erdulden muss, uns alle an.
(Albert Schweitzer)


 Niemand begeht einen größeren Fehler, als derjenige, der nichts tut, nur weil er meint, dass er wenig tun könnte...

(Verfasser unbekannt)


 

Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.
(George Bernard Shaw)


Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.
(Astrid Lindgren)


 Was ist der Mensch ohne Tiere. Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. 

(Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer)


Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
(Theodor Heuss)


 Wer Tiere quält, ist unbeseelt,
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen. 

(von Goethe)


Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und denkt, es sind ja nur Tiere.
(Theodor W. Adorno)


alternate

(Gillian Anderson)


 Gestern noch war ich ein glückliches Kaninchen


Ich saß in einem warmen Nestchen,
um mich herum wärmendes Fell und die vertrauten Stimmen meiner Brüder und Schwestern.
Geborgenheit unter dem weichen Körper meiner Mutter.
Vor drei Tagen noch war ich ein zufriedenes und glückliches Kaninchen
Zwar wurde ich gewaltsam von meinen Geschwistern und meinen Eltern getrennt,
aber um mich herum waren viele andere meiner Art, die meine Angst teilten.
Wir kuschelten uns aneinander und betrachteten die großen Wesen,
die vor unseren Glaskästen auf und ab liefen.
Wir gewöhnten uns daran, dass ab und zu einer unserer Freunde plötzlich verschwand.
Die großen Wesen konnten nicht zu uns herein.
Kraulen ist ein gutes Mittel gegen die Angst.


Vor einiger Zeit noch war ich ein Kaninchen

Zwar wurde ich gewaltsam von meinen neuen Freunden getrennt und in eine fremde Umgebung gebracht.
Um mich herum fremde Wesen, deren Größe und Stimmen mir unendliche Angst einjagten.
Nachts kauerte ich allein in einer dunklen Ecke, um mich herum Einsamkeit.
In meinen Träumen sind meine Freunde bei mir, deren Stimmen und Wärme mir Zuversicht geben.
Erinnerungen sind ein gutes Mittel gegen die Angst.
Auch wenn ich nach einiger Zeit feststellte, dass die großen Wesen es gut mit mir meinten,
konnte ich sie nicht verstehen.
Kraulen hilft Distanzen zu überwinden.
Und so fasste ich Mut und begann die Wesen zu kraulen.


Vor unendlich vielen Zeitaltern wusste ich, wer ich war.

Nun bin ich hier, umgeben von Dunkelheit und Stille.
Die großen Wesen besuchen mich nur noch sehr selten.
Habe ich etwas falsch gemacht?
Aber wie kann ich das wissen, da ich sie doch nicht verstehe?
Ebenso wenig wie sie mich.
Die Einsamkeit greift nach mir und ich bin wehrlos.
Leere breitet sich in meinem Kopf aus und in meiner Seele.
Nur manchmal in meinen Träumen steigt aus unendlichen Tiefen das Fragment einer Erinnerung empor.
Knuspern und Rascheln , vertraute Stimmen, ein Schnäuzchen , der zärtlich mein struppiges Fell säubert und streichelt.
Ich kann diese Bilder nicht festhalten, sie entgleiten, sobald ich versuche mich zu erinnern.

Gegen Einsamkeit gibt es kein Mittel.


Seesterne retten

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.

Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.

Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: "Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!"

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem Mann sagte er: "Für ihn wird es etwas ändern!"



Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gutmachen können, was wir den Tieren angetan haben.
(Mark Twain)